Die Dunkelfeldmikroskopie
Ein spezielles Beleuchtungsverfahren in der Lichtmikroskopie läßt feinste Objekte auf dunklem Hintergrund erkennen. So kann man neben den allbekannten roten und weißen Blutkörperchen noch ganz andere "Gebilde" in 1200facher Vergrößerung auf dem Monitor beobachten, die sich je nach Krankheitszustand mehr oder weniger stark darstellen.
Ein Blutstropfen wird sofort ohne jegliche Chemie oder Färbung direkt zwischen zwei Glasplättchen luftdicht eingeschlossen und unter die spezielle Mikroskopoptik platziert. Durch Computer- und Videodarstellung erhält der Patient einen tiefen Einblick in seinen eigenen Stoffwechsel und sein eigenes Immunsystem.
Die Bilder werden mit Ihnen zusammen besichtigt und besprochen.
(Bilder 1-3: belastetes Blut, Bild rechts oben unbelastetes, gesundes Blut)
Mittels der Vitalblutuntersuchung im Dunkelfeld können Sie ihr lebendiges - also noch vitales Blut anschauen.
Besondere Berücksichtigung finden hierbei Zellformen, welche im gesunden Blut und Körpergewebe in einer sogenannten Symbiose (Zusammenleben zum gegenseitigen Nutzen) mit uns Menschen leben. Wir kennen dies z. B. auch vom Darm her, der von vielen Bakterien besiedelt ist, ohne die eine richtige Verdauung nicht stattfinden könnte. Diese Symbiose kann jedoch im Laufe des Lebens durch viele Faktoren (falsche Ernährung, Übersäuerung, Umweltgifte, seelische Stressoren etc.) gestört werden.
Mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie nach Prof. Enderlein, können wir diese Störung der Symbiose sichtbar machen.
Sie sehen ob und wie sich die Blutbestandteile und Zellen bewegen und in welchem Verhältnis diese zum gesamten Blutbild stehen.
Von ganz besonderem Interesse hierbei ist, ob das Blut stark verklumpt ist, oder ob die einzelnen Bestandteile sich schön frei darstellen und aktiv und beweglich sind - das kann man am Beispiel der sog. "Fresszellen" besonders gut verfolgen.
Diese Zellen sind ein Bestandteil der weißen Blutkörperchen, die auch wichtig bei der Immunabwehr sind. So ist auch für den Laien unschwer zu begreifen, dass es wohl besser ist, wenn diese Fresszellen sich eher groß und beweglich aktiv darstellen, als wenn diese unbeweglich und mit anderen Blutzellen verklumpt sind - mangelnde Abwehrbereitschaft des Immunsystems kann hier schon im Vorfeld erkannt werden.
Das gilt auch für die Erythrozyten (rote Blutkörperchen), welche u.a. für die Sauerstoffversorgung, bzw. CO²-Entsorgung der Körpergewebe wichtig sind.
Sind diese Erythrozyten frei beweglich und elastisch, dann können sie ihrer Aufgabe viel leichter nachkommen, wie wenn diese als verklumpte Gebilde in Erscheinung treten (s. Bild links). Diese Aufnahme erinnert an eine Geldrollenbildung der Erythrozyten.
Unser Interesse gilt also vermehrt der Qualität der Zellen, die mittels der Vitalblutuntersuchung im Dunkelfeld nach Prof. Enderlein in einfacher Weise sichtbar gemacht werden kann.
"...wenn eine Armee aus 10000 Mann besteht, die allesamt krank oder angeschlagen sind, welche Schlagkraft hat dann wohl diese Armee..?"
Dennoch stehen hier 10000 Mann, welche man zahlenmäßig erfassen und feststellen kann.
Dieses Beispiel verdeutlicht noch am ehesten den Unterschied zwischen der qualitativen Beurteilung des Blutes und dem rein zahlenmäßigen Erfassen der Blutbestandteile. Mögliche Ursachen vieler Erkrankungen und auch unklarer Beschwerden können erkannt werden.
Hinweis:
Die vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.
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